Konstanz – Reisebericht

Doch nun, was haben wir an großen Dingen erlebt!

Am 24.6.61 : Mit Schiff nach Meersburg, Insel Mainau, Unteruhldingen (mit Pfahlbauten) zu Fuß auf herrlichem Waldweg, vorbei an 16 Felsenkellern, alle benützt, durch Schluchten, über Höhenweg nach Meersburg, mit Schiff nach Konstanz. Schön Kaffeegetrunken.
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1961 Reise nach Konstanz

Das Jahr 1959 verlief nun in ewigem Gleichmaß so hin. Auch 1960. Gesundheitlich ging es meiner lieben Frau und mir soweit gut, abgesehen von kleinen Unpäßlichkeiten, die ja so ab und zu mal eintreten.

1961 – Unser Sohn Werner, beschäftigt in Konstanz am Bodensee, hatte nun endlich, nach 8 Jahren mit seiner Familie eine Wohnung bekommen, in einem Neubau der Stadt Konstanz. Dies war nun Grund genug, uns nun mal einzuladen.

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Goldene Hochzeit 1959

Die Zeit vergeht wie im Fluge und man schreibt nun schon das Jahr 1959 – Unsere Tochter Hildegard war zum 1jährigen Geburtstag des kl. Uwe am 30.1.59 wieder mal bei uns aus Köln. Da äußerte sie den Wunsch, daß ich mit Mutter im Juni nach Köln kommen solle. Wir bemühten uns um Interzonenpässe und wurden uns auch genehmigt.
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1957-59 Enkelkinder

Bis 1957 ist alles soweit gut verlaufen. Ich bin mit Mutter jedes Jahr nach Markneukirchen zur Erholung gefahren 2-3 Wochen. Haben, so oft es möglich war, Oper und Operrette besucht.

Am 27.Juli 1957 hat dann unsere Enkelin Brunhilde geheiratet. Trägt nun den Namen Schramm. Am 30.Januar 1958 bescherten uns dann Schramms einen Urenkel, den kleinen Uwe. Und am 18.2.1959 einen 2ten Urenkel, den kleinen Lutz. Sie wohnen z.zt. noch bei uns. Das Haus ist also voll. Ja, ja, die Wohnungsnot.

Bernhard und Marie Zimmer und Brunhilde Oberringer/Schramm

Bernhard und Marie Zimmer und Brunhilde Oberringer/Schramm

Unser Sohn Werner, verheiratet seit 1951 und wohnhaft in Konstanz am Bodensee, besuchte uns 1955 mit seiner kl. Tochter, unserer Enkelin Karin, 3 Jahre alt. Es waren frohe Tage.

1950 – 1952

1950 – Ab Juni wurde ich Rentner, da ich am 29.Juni 65 Jahre alt ward. Ich bekam monatlich die hohe Summe von 75.60 Mark. Zum Verhungern zu viel und zum Leben zu wenig – doch ich hatte meine Arbeit. Es wurde dann einmal vor einer sog. Wahl 10 M. für die Frau und 10 M für mich (durch Regierungsbeschluß für alle Rentner) die Rente erhöht.

1951 – Im Juni 1945 zogen die Ami ab und dafür die Russen ein. Da war oft was los. Man ging abends nicht gern durch die Straßen. Wer nicht mußte, blieb daheim. Unserer Schwiegertochter Gertrud hat man ihren Trauring von der Hand gestohlen. Es ließe sich so manches anführen.
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1948

In kurzen Worten will ich nun weiters schildern. Bis 1948 ging eigentlich soweit alles gut vonstatten. Unser Schwiegersohn, Oberringer Hans, hatte, als er aus dem Krieg heimkam, im Dorf Wiesenena bei einem Bauern gearbeitet (bei Schkeuditz), da es doch nicht gleich Arbeit gab. Da fuhr ich wöchentlich 3 mal mit dem Fahrrad hin und holte Kartoffeln, Möhren, Kraut, Spinat usw. Gleich Säcke voll, oft zentnerweise. Denn es war alles immer teurer geworden, und oft selten in der Stadt. Für Mehl zahlte man oft für 10 Pfd. bis zu 500 Mark und mehr. Butter 1 Pfd. 300-400 Mark.

Im Juni 1948 kam die Währungsreform. Es wurde 1:10 umgetauscht. Also für 10 Reichsmark 1 Ostmark. Denn Deutschland war gespalten durch die Siegermächte in Westdeutschland und Ostdeutschland, oder Bundesrepublik und Deutsche Demokratische Republik (DDR). Man hatte viel Geld eingebüßt und fing wieder von vorne an. In Westdeutschland war es nicht anders.

1943 – 1945

Der Krieg ging weiter und Deutschland wurde durch die feindliche Luftwaffe fast täglich angegriffen und Bomben geworfen. Jeder Angriff wurde schwerer. So kam auch das Jahr 1943 heran. Am 4.Dez. 1943 früh gegen 4 Uhr wurde auch Leipzig schwer heimgesucht.

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