Category Archives: DDR

Enkel und Urenkel

Bisher habe ich es unterlassen, etwas über unsere Enkelin Karin und die Urenkel Uwe, Lutz und Ingo zu erwähnen. Fange ich also mit Karin an. Sie wurde am 22.August 1952 in Konstanz geboren. Im Juli 1955, also 3 jährig, besuchte sie uns mit ihrem Vater. Ihr ganzes Wesen damals bestand nur aus Lachen und Rumtollen. Die 14 Tage gingen damals… (more…)

1966

Das Jahr 1966 ist nun angebrochen. Was wird es bringen? Viel besseres wohl nicht als das alte Jahr. Man sagt immer: „Lassen wir uns überraschen.“ Hoffentlich nur angenehm. Die Hauptsache ist, daß wir im Sommer wieder zu unseren Kindern reisen können. Im Februar, am Montag dem 21. siedelten unsere Enkelin Brunhilde, also die ganze Familie Schramm nach Berlin über, da… (more…)

Weihnachten 1964

1964 – am 26.12. — Dieses Jahr verlief so bis Anfang Herbst in ewigem Gleichnis. Im Sommer, Mitte Juni bis Anfang Juli, reisten wir nach Markneukirchen. Es waren wieder einige schöne Tage in der Heimat, wo ich auch meine 79 Jahre vollendete. Im September kam plötzlich die Bestimmung heraus, daß alte Leute im Rentenalter, ab 65 Jahre Männer, 60 Jahre… (more…)

1963 – Keine Wiedervereinigung

1963 – 29.6. Heute sind nun schon 2 Jahre vergangen, daß Mutter und ich zu Werner und Familie nach Konstanz reisten. Wie doch die Zeit vergeht. Nach jeder Stunde sagten wir um diese Zeit waren wir da oder dort. Wie gern würden wir nochmal zu unseren Kindern, auch nach Köln zu ihnen, fahren. Aber die Dickfelligkeit von Leuten schlagen es… (more…)

1957-59 Enkelkinder

Bis 1957 ist alles soweit gut verlaufen. Ich bin mit Mutter jedes Jahr nach Markneukirchen zur Erholung gefahren 2-3 Wochen. Haben, so oft es möglich war, Oper und Operrette besucht. Am 27.Juli 1957 hat dann unsere Enkelin Brunhilde geheiratet. Trägt nun den Namen Schramm. Am 30.Januar 1958 bescherten uns dann Schramms einen Urenkel, den kleinen Uwe. Und am 18.2.1959 einen… (more…)

1950 – 1952

1950 – Ab Juni wurde ich Rentner, da ich am 29.Juni 65 Jahre alt ward. Ich bekam monatlich die hohe Summe von 75.60 Mark. Zum Verhungern zu viel und zum Leben zu wenig – doch ich hatte meine Arbeit. Es wurde dann einmal vor einer sog. Wahl 10 M. für die Frau und 10 M für mich (durch Regierungsbeschluß für… (more…)

1948

In kurzen Worten will ich nun weiters schildern. Bis 1948 ging eigentlich soweit alles gut vonstatten. Unser Schwiegersohn, Oberringer Hans, hatte, als er aus dem Krieg heimkam, im Dorf Wiesenena bei einem Bauern gearbeitet (bei Schkeuditz), da es doch nicht gleich Arbeit gab. Da fuhr ich wöchentlich 3 mal mit dem Fahrrad hin und holte Kartoffeln, Möhren, Kraut, Spinat usw.… (more…)